Die Jury des Festivals 2025

Klara Lange

Klara Lange begann schon früh, sich für Musik und das Schauspiel zu interessieren und absolvierte nach dem Abitur die Schule für Schauspiel in Hamburg. 2021 bekam sie nach ein paar kleineren Rollen im Fernsehen und Theater ihre erste Hauptrolle in der erfolgreichen Mockumentary-Serie “Die Discounter” als stellvertretende Filialleiterin Pina. Die Serie entwickelte sich schnell zum Kult, gewann u.a. den Ensemblepreis des Deutschen Schauspielpreises, wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2024 als „Beste Comedy-Serie“ ausgezeichnet, erhielt 2022 den Publikumspreis Blauer Panther und war im selben Jahr für den renommierten Grimme-Preis nominiert. Zudem ist sie zu sehen in der eigen produzierten Webserie “Crème de la crème”, Jerks, Oh Hell, im Dortmunder Tatort “Made in China” und Kieler-Tatort “Borowski und das Haupt der Medusa”. Ihr aktuelles Projekt ist die ZDF Komödie “plötzlich Schwestern”.

Jochen Alexander Freydank

Jochen Alexander Freydank wurde in Berlin Friedrichshain geboren. Er begann als Cutter und Regieassistent schrieb Drehbücher für Serien für die ARD, RTL, Pro7 und den ORF. Nach einjährigem Aufenthalt in London schrieb er auch Drehbücher für Kurzfilme, die er inszenierte und selbst produzierte. So realisierte Freydank schließlich den Kurzfilm Spielzeugland, der mehr als 40 internationale Preise und 2009 den OSCAR gewann. Freydank führte Regie u.a. an der Berliner Volksbühne, wo er die Komödie Johnny Chicago mit Kurt Krömer inszenierte. Er drehte mit Heimatfront und Allmächtig zwei Tatorte und 2012 die mit dem Bayerischen Fernsehpreis für die beste Regie ausgezeichnete Tragikomödie Und weg bist Du. Im Jahr 2014 realisierte mit Kafkas der Bau einen Kinofilm nach eigenem Buch, den er auch selbst produzierte. 2014 folgte ebenso nach eigenem Drehbuch die ZDF-Komödie Große Fische – kleine Fische. Es folgten weitere Fernsehfilme, die sehr erfolgreich in der ARD liefen, unter anderem zwei Usedom Krimis und ein Film der Reihe Nord bei Nordwest vom NDR. 2016 drehte Freydank einen Polizeiruf und einen Film aus der Reihe Zorn. Im folgenden Jahr verfilmte er Das Joshua Profil nach einem Roman von Sebastian Fitzek. 2018 drehte er für Sat 1 den Thriller Dein Leben gehört mir und 2020 die Miniserie Du sollst nicht lügen. Es folgte eine weitere Romanverfilmung mit Zero, einem near future Thriller. 2021 realisierte er mit der Miniserie Herzogpark eine Gesellschaftskomödie und 2022 die internationale Koproduktion (D/Ö/CH/K) Riesending – jede Stunde zählt (Buch, Regie), die für einen Grimme-Preis und eine Romy nominiert wurde und derzeit bei Netflix zu sehen ist. 2024 folgte ein Tatort aus Mainz. 

Laura Fischer

Laura Fischerfing schon im jungen Alter an, sich mit Film und Theater zu beschäftigen. Mit ihrem ersten Film „Familie Koslowski“ im Jahr 2001 gewann sie den „Cometen“ - heute Deutscher Nachwuchsfilmpreis — beim up-and-coming Int. Film Festival Hannover. Ihre Mediensatire „50 ZKB“ war eine der ersten Serien, die auf Youtube erschien. Ihr Film „Verlangen“ (30 Min.) hatte Premiere auf den Internationalen Hofer Filmtagen. 2014 gründete sie die Volle Pulle Filmproduktion (VPtwo), mit der sie bis heute diverse Produktionen realisiert. Als Regisseurin inszenierte Laura Fischer im Comedy-Bereich Folgen der Serien „Aurel Original“ und „Bohemian Browser Ballett“ (#Funk für ARD und ZDF), sowie die Grimme Preis nominierte Jugendserie „Moooment“. Ihr Langfilm-Debüt absolvierte sie mit der schwarzen Komödie “Fünf Finger sind ne Faust”. Zuletzt drehte sie für das Kinderfernsehen bekannte Serien-Formate wie z.B. Löwenzahn. Der ZDF Spielfilm „Für immer Freibad", wurde im Zuge der 74. Berlinale mit dem „Fair Film Award“ und dem „Eisvogel-Preis für Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Laura Fischer engagiert sich ehrenamtlich bei der Fridays for Future-Bewegung und gründete u.a. mit Pheline Roggan die Initiative „Changemakers.film“. Mit dem „Arbeitskreis Green Shooting“ erarbeiteten sie ein Gesetz mit einheitlichen Standards für nachhaltige Film- und Fernsehproduktionen, für deren Einhaltung mittlerweile das Siegel „green motion“ verliehen wird.

(c)Jeanne Degraa

Jonathan Berlin

Jonathan Berlin, geboren 1994 in Ulm, studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte in zahlreichen Filmen und Serien,  u.a. in „Kruso“, „Preis der Freiheit“, „Die Freibadclique“,  Kinofilmen wie „Der Passfälscher“ und der Serie „Unwanted“. Für seine Rollen erhielt er unter anderem den Deutschen Schauspielpreis und New Faces Award als bester Nachwuchsschauspieler. Außerdem wurde er für den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler nominiert. Seine ersten fiktionalen Regiearbeiten AUGUST und THE LIGHT THAT PAINTED YOU liefen auf zahlreichen internationalen Festivals, darunter Bafta- und Academy-Qualifier wie dem Norwich Film Festival, dem Manchester Film Festival und Friss Hús Budapest. In Deutschland waren sie u. a. auf dem Achtung Berlin Festival und dem Filmfest Dresden zu sehen. Als Schauspieler ist Jonathan als nächstes in der ARD-Serie “Naked”, dem Polit-Film „Die Nichte des Polizisten" und der Coming-of-Age-Komödie „Schlaflos in Bochum“  zu sehen. Zudem arbeitet er an seinem Regie-Langfilm-Debut „Mio“. Neben der Arbeit in der Filmbranche bringt er sich aktiv in der Klimabewegung ein und war 2021 Teil der Inititative #actout.

Seneit Debese

Seneit Debese ist Gründerin & Geschäftsführerin Greta & Starks Apps GmbH. Nach ihrem BWL-Studium und über 20 Jahren Erfahrung im Filmverleih verband Seneit Debese ihr Know-how mit ihrer Leidenschaft für Kino, um sich noch mehr zu engagieren. Sie entwickelte eine Lösung, die Kinos für 1,6 Milliarden Menschen mit Sinnesbehinderungen, ältere Menschen und fremdsprachige Zuschauer*innen weltweit zugänglich macht. Im Jahr 2014 brachte sie die GRETA-App auf den Markt und ermöglichte damit erstmals den barrierefreien bzw. barrierearmen Zugang zu einem gemeinsamen Kinoerlebnis. Seneit Debese wurde für ihre barrierefreien Kino-Apps „Greta“ und „Starks“ mehrfach ausgezeichnet.