Die Produzentenpaten 2017

Maximilian Leo: Die Sachen wagen, die man sich traut

"Ich fand das Patenmodell auf Anhieb toll", sagt Maximilian Leo, der 2008 zusammen mit Jonas Katzenstein die augenschein Filmproduktion gegründet und seitdem als Produzent mehrere nationale und internationale Filmproduktionen umgesetzt hat. Gerade wenn man sich auf den Weg zu seinem Debütfilm mache, sei das eine super Sache, so Leo: "Ich möchte einem jungen Talent dabei helfen, wild und innovativ zu bleiben. Und die Sachen zu wagen, die man sich eben nur am Anfang traut..."

Kristina Löbbert: Eine spannende Aufgabe

Aufregend,vielseitig und für Einsteiger*innen vielleicht ein wenig unübersichtlich, so sei die Film- und Fernsehbranche in Deutschland, meint Kristina Löbbert, die seit 2016 das Kölner Büro von Pantaleon Films leitet. Zuvor war sie bei Wüste Film West tätig, wo sie, neben weiteren, Produktionen wie "Emma's Glück" oder "Tannöd" betreute. 

"Junge Talente werden natürlich immer gesucht. Ich freue mich aber erst einmal auf den Austausch - eine spannende Aufgabe!" 

Thomas Kufus: "Alte Hasen" brauchen den Austausch mit dem Nachwuchs

Es steht völlig außer Frage, dass jemand wie Thomas Kufus, Produzent und Geschäftsführer von zero one film, ein junges Talent wirklich unterstützen kann. Von 2009 bis 2015 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Filmakademie, zählt Kufus zu den einflussreichsten unabhängigen Produzenten in Deutschland. Er selber gibt einen nicht ganz uneigennützigen Grund für sein Engagement an: "Ein alter Hase wie ich braucht den Austausch mit dem Nachwuchs, um den Bezug zur Gegenwart nicht zu verlieren!"